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Zeitqualität im Mai 2019 und darüber hinaus

Ihr Lieben!

 

 

Ich wollte zuerst einen Post für Facebook, zu dieser Mondin schreiben. Die Länge des Textes, lies mich dann, aber einen Blogbeitrag schreiben. Du kannst, in dir, hier in Ruhe durchlesen und vielleicht  auch ausdrucken, um  damit in Resonanz zu gehen und deine eigenen Erkenntnisse zu entdecken und dich für eine Wandlung, in Dir zu öffnen.

 

Einleitung:

Nach Ostern führte mich das Leben, in einen tiefen Wandlungsprozess. Der Monat Mai, der von den Raunächten her, auch übergeordnet die Schwingungen des Vertrauens trägt, führte mich in die Tiefe des Themas Fülle. Dies möchte ich nun weitergeben.

 

Wir werden in dieser Zeit vom Leben angehalten, uns mit diesem Thema zu beschäftigen und das darunterliegende ins Bewusstsein zu holen, um es zu wandeln.

Zur Zeit findet eine immense Transformation statt, um uns wieder mehr in unsere Gesamtheit zu führen und aus dieser heraus, kraftvoll zu leben, zu schöpfen und uns wieder, an die uns zustehende Fülle, anzubinden. Das Leben bringt uns täglich Hinweise. Wenn wir offen und bewusst durch den Tag gehen und uns beobachten, bekommen wir genaue Hinweise.

Die Monate im Vorfeld, waren als Vorbereitung zu fühlen. Vielleicht bist auch Du mit meinem Räucherwerk durch die verschiedenen Zeitqualitäten geschwungen. Seit Imbolc öffnen sich Schicht für Schicht Ebenen, um damit in Resonanz zu gehen, es zu erkennen, zu klären und zu wandeln.

Besonders die Zeit um Ostara, ließ uns unsere Feuerkraft erspüren und lenken lernen. Hier lagen Themen der Schuld und noch einiges mehr. So manches wurde bereinigt, genährt oder auch harmonisiert. Wir lernten unsere Feuerkraft zu lenken und für diese Zeitqualität zu nutzen, die meines Fühlens bis Ende des Sommers, andauern wird.

Du wirst vielleicht jetzt den Satz im Begleitbrief zu Ostara verstehen, der lautete:" Es ist von immenser Wichtigkeit, unsere Feuerenergie lenken zu lernen, um in durch die darauffolgenden Zeiten zu schwingen."

 Der Prozess hat nun Fahrt aufgenommen– er wird uns immer tiefer führen und diese Vollmondin ist das Zugangstor, zum Kommenden.

 

Dies darf, aber ganz leicht und sehr harmonisch geschehen. Wir können dies zutiefst, aus unserer weiblichen Kraft, in tiefer Verbindung, mit unserer männlichen Kraft, bewerkstelligen.

Es ist Zeit unsere inneren Kräfte zu vereinen, voller Vergebung, Mitgefühl, Mut, Hingabe.

Die Heilung von Trennung, liegt immer in uns selbst und wir tragen alles in uns, um diesen Weg der Wandlung zu gehen.

 Mondeinfluss:

Nun, dieses Wochenende steht unter dem Einfluss der Vollmondin im Skorpion und dieses schwingt intensiv mit Beltane, da diese Zeitqualität am Höhepunkt ihrer Kraft ist.

Dies Fest liegt vom Mondstand her, genau gegenüber des Mondfestes Samhain, indem wiederum das Sternzeichen Skorpion zu finden ist.

Der Skorpion steht in Verbindung mit unserem Familienfeld und lässt uns tief blicken, vor allem was wir hier an Mustern übernommen und angesammelt haben. Sei es in Bezug auf Partnerschaft, Berufung, Geld.....Beltane steht für die Vereinigung, die HOCH-Zeit von männlicher und weiblicher Kraft. Diese spüren wir, vom körperlichen und seelischen her, in unserem Beckenbereich (Sakral oder Sexualchakra, Gebärmutter) und fließt und nährt natürlich alle anderen Chakren. Im besten Fall, sind wir tief an unser Becken angebunden und genährt durch unsere Wurzelkraft. Es kann kein Leben ohne die Vermählung, von Mann und Frau, entstehen.Hier liegt die Vereinigung, von männlich und weiblich, um es nach einem Reifeprozess, aus uns fließen zu lassen, ohne diese Hochzeit entsteht kein Leben. 

Dies zeigt sich im Fluss der Fülle.

Im Sakralchakra liegen unsere Ängste, Bedenken, tief verwurzelte Blockaden, unsere Ohnmacht, aber auch tiefgehende Versprechen und Schwüre, die Äonen zurück liegen können und vieles mehr. In einem stark angebunden Sakralchakra leben wir  unsere Sexualkraft, unser Empfangen, unsere Kreativität, unser Handeln, unser Ermächtigen.Wenn hier etwas nicht in seiner göttlichen Ordnung ist, leben und verspüren wir die Kräfte sehr unausgewogen, die Energie fließt nicht richtig, es kann bis zur Bedrohung unserer Existenz gehen. Aus diesen Gefühlen und Mustern heraus glauben, handeln, denken, leben und sterben wir. Nun ist die Zeit gekommen, tiefer hinzuschauen - in Bereiche die immer wieder stagnieren, hinzufühlen, die Muster zu erkennen, Gefühle zu erlösen.

Ende April - Anfang Mai, begann sich bei mir ein Thema zu zeigen, das mit Fülle in Verbindung steht. Es begann unter der Oberfläche zu brodeln und schön langsam an die Oberfläche zu brennen.

Ich begann mir selbst Fragen zu stellen und war in tiefen Vertrauen, das ich die richtigen Hinweise bekommen werde.

Ich hielt mein Energiefeld offen und ging sehr bewusst durch den Tag.

Warum ist die äußerliche Fülle und Ordnung, der Natur in meinem Garten, nicht immer bei mir zu finden?

Hier ist alles ausgewogen. Die Elemente spielen wie Uhrwerke ineinander – es gibt Fülle, wohin ich blicke und der Mangel hält sich sehr in Grenzen.

Mir war als sehe ich durch ein Fenster, auf diesen wunderbaren Spielplatz und konnte fallweise nicht mitspielen.

 Warum ist dies phasenweise so?

 Alles was ich im Außen erlebe, wahrnehme und sehe trage ich doch auch in mir.

 Warum werde ich immer wieder davon abgeschnitten oder schneide mich selbst ab?  

 

Dies waren Fragen, die mich heuer im Mai so begleiteten. Die Antwort oder der Anstoß kam, als ich im Garten werkelte und zwar unter meinem Beinwell.

Ich habe eine Fülle an Beinwell, mehr als genug. Mutter Erde beschenkt mich heuer reich. Ich sammelte gerade Blüten ab, da ich diese für ein bestimmtes Räucherwerk, benötigte. Ich erhielt, zeitgleich mit meiner tiefen Innenschau den Ruf, das Räucherwerk Ich bin Wandlung, ins Leben zu senden und ja, seitdem wandelt sich einiges. Tiefe Erkenntnisse folgen und ein Freigeben von so einigem, das tief in mir abgespeichert war und Tag für Tag, an die Oberfläche sickert.

 

 

Ich spürte, während des Sammelns das etwas in mir lag, das mich abhielt, mich an die Gesamtheit der Fülle anzuschließen und zu nehmen, was ich benötigte. Ja zu sagen…es mir zu erlauben, wissend das ich niemanden etwas wegnehme. Mir war als stünde ich vor einem Füllhorn, das sich über mir ergießen wollte. Ich trat, gedanklich einen Schritt zurück und hielt mich in Zaum.

Jede Blüte überlegte ich mir. Nehme ich nicht den Insekten etwas weg? Wieviel darf ich nehmen? Ist es ungebührlich? Bin ich gierig? Ich hatte  das Gefühl, vor dem großen Kuchen zu stehen, aber nur ein kleines Stück nehmen zu dürfen, damit ja für alle anderen noch genug da ist.

Diese Situation, stand stellvertretend für vieles in meinem Leben. Der Mann ihn mir, mahnte mich doch zuzugreifen, meine Bedenken auf die Seite zu stellen. Diese waren völlig haltlos und er hatte recht.

Ich konnte gar nicht soviel nehmen, das ich Mutter Natur schadete – es ist mehr als genug da und ich weiß, in der Tiefe, das ich immer sehr respektvoll mit ihren Gaben umgehe und genau aus diesem Grunde von ihr reich beschenkt werde. Auf allen Ecken und Enden, siedeln sich Kräuter an, die ich gar nicht aus gesät habe. Wildkräuter fühlen sich hier wohl. Odermenning, das echte Eisenkraut, Lungenkraut…alles Wildkräuter, die man draußen nur mehr wenig findet, haben sich bei uns von selbst niedergelassen.

Unser Naturgarten (und das unser schreibe ich sehr bewusst) ist ausgeglichen und wir leben ihn gegenseitigem Respekt, des Gebens und Nehmens und der tiefen Wertschätzung unserer Kraft.  

Mann und Frau, sind hier ausgeglichen und eins und um dies geht es in der Tiefe.

Sätze wie: "Dass darfst Du nicht! Ist es nicht bald genug! Denk an andere! Sei nicht rücksichtslos. Du kannst nie genug bekommen! Weniger ist mehr! Du bist maßlos! Für Mädchen ziert sich das nicht!" stiegen in mir hoch.

Mein Mann in mir, wollte mich führen, mich aus diesen endlos leidvollen Sätzen, die nicht der Wahrheit entsprachen, herausholen. Ich hielt einen Moment inne und war sprachlos, was hier in mir wirksam war. Ich begann meine Gefühle, die mit meinen Gedankenmustern verbunden waren, in Meditationen zu klären und voller Freude zu sagen, es ist mein Recht auch zu nehmen.

Dies mache ich in Zukunft in voller Freude, denn wenn ich das nicht mache, entwerte ich die Fülle von Mutter Natur und dann wiederum mich und schneide mich, dadurch von der Fülle ab. Dies ist umlegbar, auf viele Bereich unseres Seins.

 Das Leben zeigt uns immer, woran wir in der Tiefe glauben, was wir erwarten, für was wir stehen.

Wir müssen das Vertrauen in unserer gegenseitigen Kräfte wieder entdecken und sehr einfühlsam und in tiefen Mitgefühl, neu wiederbeleben. Wir dürfen nun lernen, uns wieder gegenseitig, in uns, zu vertrauen und uns zu nähren.

Wir dürfen wieder lernen, so manche Klischees, Muster, Einteilungen,die unser Kräfte betreffen, zu überdenken und loszulassen.

Nur so schließen wir uns an die Fülle an und gleichen den Mangel aus.

Dies betrifft nicht nur uns Frauen, sondern auch Männer. Jeder Mann trägt auch seine Frau in sich, wie jede Frau ihren Mann, in sich trägt und ich bin mir auch ziemlich sicher, das wir auch schon in beiden Geschlechtern geboren wurden, das bedeutet wir tragen, viele Abspeicherungen in uns, die beide Seiten betreffen. 

 

Wir sollten davon weggehen, einzuteilen, sondern lernen auf das große Ganze zu blicken.

In uns und auch außerhalb von uns!

Wann höre ich nicht auf meinen inneren Mann und meine innere Frau fühlt sich dadurch schwach und handlungsunfähig? 

Wo oder wann, höre ich nicht auf meine innere  Frau und mein innerer Mann fühlt sich kalt und gefühllos?

Welche Erwartungen oder anerzogenen Muster habe ich in mir, bezüglich Mann oder Frau?

Welchen Ursprung haben diese Gefühle, welche Sätze liegen darüber und von wo stammen sie? Ist das mein wahres Fühlen oder habe ich es übernommen, vielleicht stellvertretend für Jemanden?

Ich lade Dich ein, Dich für diese Gedanken zu öffnen:

Ich öffne mich für den Gedanken, das ich gebe und nehme und das es in Ordnung ist.

Ich öffne mich für den Gedanken, das ich empfange aber auch wieder loslasse.

Ich öffne mich für den Gedanken, das ich Frau und Mann bin. Eins bin, in seiner gegensätzlichen Wirkweise, die sehr befruchtend und wiederum verbindend ist. Ich ehre und wertschätze diese, meine Kraft in mir, aber auch außerhalb von mir.

Ich öffne mich für den Gedanken zu lieben, aber auch geliebt zu werden.

Ich öffne mich für den Gedanken, wertvoll zu sein und diesen Wert auch im Außen zu erfahren.

Ich öffne mich für den Gedanken das ich Ohnmacht und Macht in mir trage und in der Lage bin, dies in mir auszugleichen.

Ich öffne mich für den Gedanken, das ich Mangel und Fülle in mir trage und in der Lage bin, dies auszugleichen.

Ich öffne mich für den Gedanken, mich an mein Sakralchakra anbinden zu können, es mit der Farbe gelb/orange zu fluten und dadurch zu nähren.

 Ich öffne mich für den Gedanken, das alles was in mir jetzt in, irgendeiner Art und Weise, Angst oder Widerstand ausgelöst hat, mitfühlend anzunehmen und es frei fließen zu lassen.

Ich öffne mich für den Gedanken, Muster die mich gefühlt trennen, tiefer zu hinterfragen und vor allem zu fühlen, ob sie auch meiner Herzenswahrheit entsprechen.

Ich öffne mich für den Gedanken, mir Zeit für mich zu nehmen, mir Zeit zu schenken, um hinzuschauen.

Fühlst Du die Energie hinter diesen Sätzen? Trennen sie Dich oder binden Sie Dich an Deine Lebenskraft und Fülle, an.

Wandelt sich das Wasser in Dir, zu nährendem gereiften Wein?

 So wünsche ich Dir, zu dieser Vollmondin und darüber hinaus, ein Tief tauchen, ein Wandeln, und jeden Tag ein Zeichen, das Du Dich am richtigen Weg befindest.

 

Alles was wir in uns klären, wird sich rückwirkend im Familienfeld bemerkbar machen – es ist wie ein Dominoeffekt. Die Zeiten sind reif, es hat begonnen. Vieles was unsere weibliche aber auch männliche Kraft schwächt, demütigt, wird in die Klarheit und Wahrheit kommen.

Wenn wir bewusst, in jedem Augenblick unserer Lebens bleiben, uns beobachten, die Gedankengänge beobachten, die Gefühle, werden wir sehr schnell vieles wandeln können.

Ich wünsche Dir von Herzen eine gute Zeit der Wandlung!

Du bist Wandlung! Wir sind Wandlung!

Herzlichst Elfi

 


Autorenprofil:

Elfi Spiegel von RäucherZeit, schreibt in ihrem Blog,

 

über die Magie des Räucherns, die Zusammenhänge mit den Jahreskreisläufen, den Mondständen, Pflanzenkräften

 

und ihre Wirkweise auf unseren Körper, Geist und Seele.

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