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Neumond in der Waage Oktober 2020

Das wird nun ein sehr langer Blogbeitrag,  der Dir die Zusammenhänge vom letzten Vollmond bis jetzt zur kommenden Neumondin schlüssig näher bringen möchte.

Die vergangene Vollmondin stand im Widder.
Sie öffnete uns in seine Kraft hinein. Die Waage wirkt übergeordnet. Es öffnen sich bei abnehmenden Mond,  Frequenzen, die uns immer wieder aus dem Gleichgewicht bringen. Diese wollen frei gelassen werden. 

Die Widderfrequenz in uns aktiviert den Pionier. Sie bewegt uns, um Neues in die Welt zu tragen oder etwas Neues zu beginnen.

Eine sehr männliche, feurige Kraft, die unser Wurzelchakra nährt. Die darauffolgende abnehmende Phase bis hin zum kommenden Neumond, zeigten uns Tag für Tag, in Form der verschiedenen Tierkreisfrequenzen, welche Schatten aus der Vergangenheit in uns, gegen die Widderkraft, die zu Vollmond geöffnet wurde, arbeiten.
Uns aufhalten wollen, uns Kraft nehmen und uns dadurch in einen gefühlt innerlichen Zweikampf führen.

In den vergangenen 14 Tagen, können Gefühle von Wertlosigkeit, Ruhelosigkeit, Bewegungslosigkeit, aber auch Vaterthemen, Themen die die eigenen männliche Kraft betreffen, aber auch fehlende männliche Kraft, in den verschiedensten Bereichen gezeigt haben.
Sie zeigten uns, wie es um unser inneres Feuer steht. Es geht in der Tiefe darum, zu uns zu stehen und uns nicht von unseren Schattenanteilen, unsere Schwächen, aufhalten oder destabilisieren zu lassen.

Wir müssen durch diese hindurch. Es führt kein Weg daran vorbei.
Halte Dich nie zulange in Deinen Schattenseiten auf, Du kannst Dich sonst darin verlieren. Respektiere sie, lasse den Schmerz fließen, um ihn frei zu geben und gehe beständig weiter.

Zusätzlich befindet sich Mutter Erde, in einem tiefen Wandlungsprozess, der auch dieses Thema betrifft. Viel Dunkles und Schweres kommt aus den verschiedensten Einschlüssen, in ihr hoch. Wenn Du das Räucherwerk Mutter Erde hast, weißt Du um die Botschaft. Wir sind mit ihr verbunden und fühlen auch dies, da sich dadurch auch unsere innere Erde wandelt.

Die Neumondin findet, nun in der Waage statt.
Diese ist die gegenüberliegende Kraft des Widders.
Sie gleicht aus. Wir können unsere Widderkraft nur harmonisch leben, wenn wir unser Herz, für unsere männlich feurige Kraft öffnen, alten damit verbundenen Schmerz, dessen Urgrund die Angst ist, fließen zu lassen und mit dem Mann in uns, in Frieden zu gehen.

Zur Neumondin sind wir nun am dunkelsten Punkt in uns angelangt und werden durch ein für mich gefühltes Nadelöhr gepresst, eine Art Portal.

Es ist wie eine Geburt ins Neue hinein.

Die Waage in uns, ist uns behilflich zu bereinigen und abfließen zu lassen. Sie gleicht aus. Vergangenes darf nun in Frieden gehen.

Es gibt keinen Punkt auf den wir drücken können und alles ist gut. Wäre dies so, wäre die gesamte Menschheit und Mutter Erde schon heil.

Wir können nur beständig dabeibleiben, uns bewusst beobachten, uns für die Zeichen öffnen und darauf hin unsere inneren Kräfte lenken lernen. Dies ist unser aller Weg.

Die emotionale Verbindung in den Waage Tagen ist der Zeigefinger. Die Ström Sequenz der Blasenmeridian.

 

Wenn Du möchtest ist das Räucherwerk Sternzeichen Waage sehr hilfreich oder auch die Frequenzkarte Waage.
Sie sind Impulse, die uns erinnern. Tun müssen wir es selbst.

Wie habe ich nun diese Zeit erlebt?

Nach Vollmond im Widder, wollte ich Montags, meine Frequenzkarten endlich veröffentlichen. Diese waren nach einer 10 Mondmonate langen Phase endlich geboren und waren nun  bereit in die Öffentlichkeit gegeben zu werden. Ich spürte tiefe Freude.

 

In der Nacht zum Montag wurde ich wach und von Gedanken der Wertlosigkeit gequält. Der Stier im Mond holte diesen Schatten hoch.

Ich konnte stundenlang nicht mehr einschlafen. Wer benötigt diese Karten? Sind sie gut genug? Kannst Du nicht etwas "Normales" machen? Es war eine sehr unruhige Nacht. 

 

Am Montag, als die Veröffentlichung geplant war,  meldete sich von einer Minute auf die andere, ein starker Schmerz, in meinem linken Lendenwirbelbereich und dazu gibt es eine Vorgeschichte:

 

Vorgeschichte

Dieser Bereich ist meine Achillesferse.

Ich hatte mit knapp 18 Jahren einen Unfall. Ich fuhr mit meinem Mofa, sehr langsam von einer Seitenstraße auf die  uneinsehbare Hauptstraße und wurde von einem Auto, das mit viel zu hoher Geschwindigkeit durch das Ortsgebiet raste, erfasst und hoch durch die Luft geschleudert. 

 

Ich weiß den Hergang noch so genau, weil alles wie in Zeitlupe ablief. Das Auto wurde von einem Mann gelenkt. 

Ich sah das Auto auf mich zukommen und wusste, in diesem Moment, das ich keine Chance hatte, dem Zusammenstoß zu entgehen.

Ich fühlte das ich mich von meinem Körper löste und beobachtete den Hergang von oben herab. Ich sah wie die Rettung kam, mich auf ein Luftbett legte und in das Rettungsauto verfrachtete.  Dann wurde es dunkel. 

 

Im Krankenhaus kam ich wieder in meinem Körper zu mir. Durch diesen Unfall, wurde ein Gelenk in meinem linken Lendenwirbelbereich verletzt. Dies ist aber inoperabel. Seit dieser Zeit, habe ich immer wieder kleinere oder größere Probleme mit dieser Seite.

Mein Leben war  von Übungen, Achtsamkeit und phasenweise großen Schmerzen, die teilweise mit Bewegungsunfähigkeit einhergingen, geprägt.  Ich bin in dieser Beziehung durchtherapiert, kenne alle physiotherapeutischen Maßnahmen und auch wie man sich richtig bewegt. 

Für mich war dies immer schwierig, da ich durch diese körperliche Schwäche auch sehr unsicher wurde.

Ich wusste einfach nie, wann die Schmerzen auftreten oder wobei sie auftreten oder ausgelöst werden, da sie bei mir nicht einordbar waren. Sie kündigten sich nicht an, sie passierten einfach, wie aus dem Nichts heraus. 

An besagten Montag vor 14 Tagen, ging ich eigentlich nur von einem Raum zum anderen und wurde von einer Minute zur anderen, durch 3 Stiche in meinen Lendenwirbelbereich, aus meiner Kraft katapultiert. Ich fand mich in meiner Schwäche wieder.  

Ich weinte, weniger vor Schmerzen, mehr aus Zorn und Wut. " Das darf doch nicht wahr sein" waren meine ersten Gedanken. Ich hasse es. 

 

Nach zwei Tagen des Selbstmitleides, begann ich Übungen zu machen, um auszugleichen, war beim Arzt, begann wieder eine Physiotherapie und schleppte mich durch den Tag. Es verbesserte sich nicht wirklich. Meine Arnika brachte mir genauso wenig Heilung wie der Beifuß oder das Johanniskraut.  Nichtsdestotrotz  musste ich Bestellungen abarbeiten, Räucherwerk mischen und vieles mehr.

Meine Widderkraft zog mich. Bleib bei Dir! Gehe langsam, mache Pausen, aber gehe. Ich veröffentlichte trotz allem meine Karten und ich habe schon wundervolle Feedbacks bekommen. Danke dafür! 

 

Mir ließ das Thema keine Ruhe. Ich spürte das hier ein ganz alter Schmerz hochkam und mich wieder aus dem Leben katapultieren wollte.  Ich fühlte das in mir eine männliche Kraft gegen mich arbeitet. Eine Kraft die sehr machtvoll ist.  Sie wirkt in mir, gehört zu mir und wiederum auch nicht.   Sie schwächt meine eigene innere männliche Kraft und verletzt meine weibliche Seite, bohrt so richtig, bei Gelegenheit in ihre Achillesferse, in ihre Wunde, ihren Spalt, der mit großer Angst behaftet ist. 

 

Ich habe in diesen 14 Tagen sehr viel geströmt, geräuchert  und mich immer wieder ganz bewusst über Meridianarbeit, mit meinem Unterbewusstsein verbunden. 

Ich bekam Hinweise, Zeichen und jetzt kurz vor Neumond zeigte sich ein Bild, in einem Traum, den ich Dir so gut als möglich beschreibe: 

 

Mein Traum: 

" Ich war in einer Art Shop und bestückte ein Regal mit  meinen Räucherwerken. Ich gestaltete alles so liebevoll und war in meinem Element.

Die Szene veränderte sich dann.

 Ich betrat wieder dieses Geschäft, um nach meinem Regal zu sehen. Der Raum war voller Menschen, die an Tischen saßen und mich beobachteten. Ich lenkte meinen Blick zu dem Regal und sah das sein Inhalt, zerstört war.

Ich war fassungslos und fragte in die Menge hinein, wer das war. 

Ich stand mitten im Raum und blickte mich um. Ich fühlte mich als Mann, als vor mir ein Mann auftauchte.

Zwei Köpfe grösser als ich. Er wirkte sehr bedrohlich, sehr arrogant, sehr von sich überzeugt. Seine Züge waren Masken ähnlich, ohne Leben. Er war dunkel gekleidet und es sah aus, als trüge er eine Uniform. Ich spürte große Angst vor ihm und wusste zugleich, das er den Inhalt meines Regals, kaputt gemacht hat.

Ich weiß noch, das ich etwas zu ihm sagte, das ihn noch näher kommen ließ und ihn sichtlich erzürnte. Er war sehr aggressiv.

Leider weiß ich die Worte nicht mehr. Ich weiß nur mehr, das ich dann sagte:" Du und ich sind gleich. Du bist nicht höher oder besser als ich. Du bist Mensch, genauso wie ich!"

Ich stand ganz stabil, sehr aufrecht. Dann war dieser Traum beendet.

 

Ich wurde wach, durch starke Schmerzen im Rücken, die wie Blasen hochstiegen. Ich weinte mich in den Schlaf.

 

Nun was kann dies alles bedeuten?

Ein Kreis schließt sich gefühlt.  Eine tiefe Verwundung, die mir vor Jahrzehnten von einem  Mann beigebracht wurde und mein Leben beeinflusste, öffnete sich noch einmal, um damit in Frieden zu gehen.

Die eigene männliche Kraft anzunehmen, sie nicht abzulehnen ,sondern zu stärken und zu leben. 

Ich bin noch immer nicht ganz auf den Punkt gestoßen, etwas fehlt noch. Der Traum zeigte mir meine inneren Wirkkräfte und legte sie mir auf meinen Tisch.  So gehe ich vertrauensvoll in die nächsten Tage. Ich werde meinen Blasenstrom strömen, mich auf meine Innenwelt einlassen, Räucherwerk verglimmen lassen und mich vor allem meiner Führung überlassen. Sie wird mir den Weg zeigen. Wenn die Wahrheit am Tisch liegt, spürt man es bis in die Tiefe der Zellen hinein. Man weiß, tief in sich, das man sie gefunden hat und geht in Frieden, mit allem was war. 

 

 

Man kann dies alles, meiner Erfahrung nach, nicht über die Verstandesebene gestalten, so oft habe ich dies  in der Vergangenheit versucht.   Solche Prozesse werden geführt. 

 

Diese Zeiten sind nicht immer ganz einfach, sie führen uns aber, wenn wir uns führen lassen, auf einen Weg der Heilung. Mit dieser Neumondin werden wir durch ein Öhr gepresst, es ist wie eine Geburt in das Neue hinein.

Die Zeit ist für viele von uns reif. Wir sind gereift. 

Heilung geschieht immer im Jetzt und folgt einem Reifeprozess. 

So hoffe ich, das sich dies auch in meinen körperlichen Bereich überträgt und  ich mich bald wieder schmerzfrei bewegen kann.

 

Schlussworte:

So habe ich diese Zeiten erlebt. Ich hoffe Du kannst die Zusammenhänge gut erkennen. Vielleicht hast Du diese ganz anders wahrgenommen und ein anderes Thema, hat sich wie ein Geschenk, auf Deinem Tisch ausgebreitet. 

Jeder befindet sich, auf seinem eigenen Weg. Wenn wir den Lauf der Sternfrequenzen, durch die Mondin beobachten und wahrnehmen, was sich bei uns persönlich zeigt, können wir die Zusammenhänge erkennen. Durch das Erkennen stoßen wir einen innerlichen Prozess an, der uns befreien kann. Es ist sehr hilfreich ein Tagebuch zu führen und immer wieder den roten Faden zu suchen. 

Meine Geschichte soll Dich für die Zusammenhänge öffnen, die sich bei jedem anders zeigen können. 

Vielleicht kannst Du diese auf Dein Leben übertragen. 

Wir sind alle am Weg und  sollen uns unterstützen, uns gegenseitig an die Hand nehmen, uns austauschen. 

So wünsche ich Dir viel Segen!

Herzliche Grüße zu Dir!

Autorenprofil:

Elfi Spiegel von RäucherZeit, schreibt in ihrem Blog, über

 die Magie des Räucherns, die Zusammenhänge mit den Jahreskreisläufen, den Mondständen, Pflanzenkräften

 und ihre Wirkweise auf unseren Körper, Geist und Seele.

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