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Der Frauenmantel

Alchemilla vulgaris

Grobstoffliche Essenz:

 

Der Name dieses Kraut bezieht sich auf das Aussehen dieser Pflanze. Sie wirkt fast wie ein gefalteter Umhang. Wenn man sie berührt , fühlt sie sich  sehr warm und durch ihr Aussehen sehr behütend an.

 Ich ging dann auf Spurensuche und fand heraus, das sie in früheren Zeiten, der nordischen Göttin Frigga, die wiederum mit Freya in Verbindung steht, zugeordnet wurde.

Sie war die Schutzherrin der Liebe und Fruchtbarkeit, der Ehe und Mutterschaft..

Später übernahm Mutter Maria diesen Part. Der Frauenmantel wird ihr auch noch heute zugeschrieben.

Es  steht  in Bezug zum Planeten Venus und wird dem Sternzeichen Skorpion zugeordnet.Der Frauenmantel  kann vom grobstofflichen her, sehr harmonisierend auf die weiblichen Geschlechtsteile  wirken und diese stärken.

Sie kann auch Pubertätsbedingte aber auch Wechseljahrbedingte hormonelle Schwankungen, gut ausgleichen. 

Ihre Wurzeln enthalten Östrogenähnliche Wirkstoffe.

Die Pflanze kann als ganzes verwendet werden und ist ein wunderbares und sehr hilfreiches Frauenkraut, das vorbeugend aber auch begleitend und unterstützend sehr hilfreich sein kann. 

 

Der Name Allchemilla ( Alchemistenkraut) lässt schon vermuten, das diese Pflanze ein Geheimnis trägt und die Alchemisten in frühen Zeiten, dieses entdecken wollten. Sie ist genauso tiefgründig, wie das Sternzeichen Skorpion.

Sie sondert aus ihren Drüsen, einen Tropfen ab, der meist frühmorgens in der Mitte des Blattes zu sehen ist. Die Alchemisten glaubten mit diesen abgesammelten Tropfen, den Stein der Weisen, herstellen zu können.

Es gibt viele verschiedene Sorten des Frauenmantels. Hier möchte ich auch noch den Alpenfrauenmantel erwähnen, auch Silbermantel genannt.

Er ist von der Wirkweise her, einen Ticken stärker. Für Teemischungen wird angeraten "normalen" Frauenmantel, immer mit Alpenfrauenmantel zu mischen..

Ich verwende dies Heilkraut in Teeform, aber auch als Tinktur, dann pulverisiert, wenn ich einmal keinen Tee zu mir nehmen möchte, als Blütenessenz und natürlich auch zum räuchern. Sie ist eine wundervolle Räucherpflanze.

 

 

Feinstoffliche Essenz:

Der Frauenmantel schwingt sehr fein und trägt auch etwas sehr geheimnisvolles.

Die Tiefe ihrer gefalteten Blätter, die am Grund ihres Blattes, das Himmelswasser ( so nannten es die Alchemisten), zu einem Tropfen sammeln und diesen schenken.

Sie zieht das Wasser aus der Erde, klärt es und übergibt es dem Himmel.

 

Das bedeutet ihre Kräfte, können Gefühle die uns belasten, aus unserer Erde ziehen, sie reinigen, klären und dem Göttlichen als Geschenk übergeben.

 

Das Kraut und die Blüten, können Frauen dabei behilflich sein, sich von traumatischen und sehr einschneidenden Erlebnissen aus der Vergangenheit besser zu lösen, sie zu verarbeiten und  so einen Neubeginn zu starten.

 

Dieses Kraut, ist aber auch sehr hilfreich für Männer, die mehr, in ihre weibliche Kraft kommen wollen oder für Frauen, die sehr in ihrer Männlichen Kraft feststecken und Ausgleich benötigen. Dies kann sich bei Frauen äußern, die beruflich oder auch familiär die Männerrolle übernehmen mussten und durch dieses Kraut, nähren  und hüten sie auch  ihren weiblichen Anteil in sich, der gerade lebensbedingt, vielleicht etwas zurückstecken muss und nicht so gelebt werden kann.

 

Bei mir ist der Frauenmantel, im Räucherwerk Neubeginn, in dem Räucherwerk Aura und im Räucherwerk Innere Einkehr enthalten. Sie bereichert diese Räuchermischungen, jeweils mit ihrer so  weiblich warmen Kraft. Du kannst sie aber auch gut, alleine verräuchern. Hierzu kannst Du es einzeln erwerben  und Dir selbst eine Räuchermischung herstellen.

 

Den Frauenmantel liebe ich auch sehr als Blütenessenz, die von der Anwendung her, wie die Bachblüten anzusetzen und einzunehmen sind.

 

Hier nimmt man bei der Zubereitung die Kraft der Sonne zu Hilfe, um mit deren Schwingung die Kraft des Krautes und der Blüten, in das Wasser zu übertragen.

 

Wie stelle ich eine Blütenessenz her?

Pflücke dir ein paar Blätter und Blüten ab, und lege sie in gutes Quellwasser oder destilliertes Wasser ein.

Stelle das Gefäß für mindestens 3 Stunden in die Sonne, dann ist die Information der Pflanze, vollständig in das Wasser übergegangen.

Danach filterst du das Wasser von den pflanzlichen Bestandteilen ab und gibst für die Haltbarkeit Alkohol dazu. Ich verwende meist Wodka, da dieser keinen Eigengeruch hat. Ich mische im Verhältnis 1:3. Ein Teil Alkohol, 3 Teile Wasser. Dadurch ist die Essenz circa 1 Jahr haltbar.

Dies nennt man auch  Mutteressenz. Diese kannst du wie Bachblüten anwenden oder sie als Auraspray weiterverarbeiten, indem Du noch passende ätherische Öle dazu gibst.

 

Hier sind Deinem Fühlen, keine Grenzen gesetzt.

 

 


 

Autorenprofil:

Elfi Spiegel von RäucherZeit, schreibt in ihrem Blog,

 

über die Magie des Räucherns, die Zusammenhänge mit den Jahreskreisläufen, den Mondständen, Pflanzenkräften

 

und ihre Wirkweise auf unseren Körper, Geist und Seele.