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Sommersonnenwende - Litha

Jahreskreisfest Sommersonnenwende - Litha:

Die Sommersonnenwende ist eines der 4 Sonnenfeste und  wird bei uns am 21. Juni gefeiert . Sie liegt genau der  Wintersonnenwende gegenüber.

 

Die Sonne hat auf der Nordhalbkugel den höchsten Stand erreicht, auf der Südhalbkugel  ist es genau umgekehrt.

Vielerorts werden Feuer entzündet und die Sonne, und ihr göttlicher Ursprung, gebührend gefeiert und geehrt. 

Die Sonnenwende, kennzeichnet eine Umkehr der Pole, wir gehen ab diesem Zeitpunkt wieder  in die dunkle Zeit. Es wird das Licht gefeiert, aber auch die Dunkelheit, die in dieser Nacht, wiedergeboren wird.

Die Tage werden wieder langsam kürzer, die Sonne schwächer und die Nächte länger, das Rad beginnt wieder seine Abwärtsbewegung - der Kreislauf des Lebens hat seinen Höhepunkt erreicht und kehrt sich schön langsam wieder um. 

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Die Natur steht nun in ihrer vollen Pracht und einiges konnte schon geerntet werden - große Dankbarkeit und ein Hoffen auf eine restliche gute Ernte, wird in die Sonnenwende mit eingewoben.

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Ich liebe diese Zeit, bis zur Sonnenwende sehr.

Wir entzünden in einer diesen Nächten ein Feuer. Ich schreibe dies so ganz bewusst.

Ich verlasse mich hier immer auf mein Spüren und nicht auf Daten, die angegeben werden.

Vieles ist relativ und auch von Ort zu Ort verschieden, aber der 21. ist ein guter Richtwert um in diese so wundervolle und pralle Energie einzutauchen und dies vor allem auch zu leben.

In diesen Nächten ist die beseelte Natur sehr spürbar, die Schleier die uns trennen, sind fühlbar lichter und es ist auch für Menschen spürbar, die sonst eher schwerer Kontakt dazu aufnehmen können.

 

Wie feiern wir dies Fest? 

Ich beginne damit, das ich den Ritualplatz reinige und einen heiligen Raum für uns öffne.

Hierzu räuchere ich mit einem Bündel aus Wachholder, Schafgarbe, Johanniskraut und Beifuß. Heuer im Jahr 2019 spüre ich die Königskerze sehr. Ich werde sie unser Litha Ritual, mit einladen.

 

 

 Dann schmücke, ich den Platz mit Kräutern und Blumen, aber auch Steinen, Federn, Muscheln, Obst...alles was mir in den Sinn kommt.

Wenn es dunkel geworden ist, wird das Feuer entzündet.

Ich schlage zu Beginn meine Klangschale an und lade dann Gott Vater, Mutter, alle Elemente, ( Feuer, Wasser, Erde, Luft) - die Wesen des Gartens und unsere Ahnen, in unseren heiligen Raum ein.

Ich bedanke mich für unser Zusammensein,unseren gegenseitigen Respekt, ihre Hilfe und ihre Begleitung, und anerkenne es ihnen, von Herzen. Dies kann durch Gesang, aber auch Gebete oder Worte geschehen, die genau in diesem Moment aus mir fließen. Ich lasse mich hier vollkommen führen....das Herz wird weit, es ist so spürbar das alles anwesend ist und lauscht.

Manchmal kommen mir vor Ergriffenheit die Tränen, die Seele erinnert sich, wie verbunden alles ist...ich kann es nur jedem empfehlen...sich zu trauen, sich und seinem innersten Licht zu vertrauen.

Wenn es aus der Tiefe deines Herzens entsteht, kannst du nichts falsch machen. 

Wenn ich es spüre, beende ich das Ritual mit einem Schlag gegen die Klangschale.

 

Meist sitzen wir dann noch ums Feuer, resümieren über das vergangene halbe Jahr , spüren hin und beobachten es beim herunterbrennen, legen vielleicht noch nach und feiern noch bis weit, in die Nacht hinein.

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Sehr gerne hole ich mir diese so heilige Zeit, auch ein Zeichen mit ins Haus. Ich binde zumeist einen Kranz aus Ysop und schmückte diesen mit Blüten und Kräutern. In die Mitte kommt die Räucherschale und hier lasse ich auch immer wieder Räucherwerk verglimmen.

Jedes Mal, wenn ich an dem geschmückten Tisch vorbeigehe, werde ich erinnert.

 

Ich hoffe, ich habe Dich ein wenig inspirieren können. Ich kann es wirklich nur einem jeden, ans Herz legen, es zu versuchen, und wieder eine Verbindung, zur beseelten Natur zu finden und sie vor allem zu leben.

Es ist so seelennährend und geht darüber weit hinaus.

Eine gesegnete Sommersonnenwende Dir, und Deinen Lieben!

Herzlichst Elfi 

 

PS:

Die Zeit um Johanni, eignet sich auch wunderbar, um Johannisöl, aber auch Nusslikör, aus den grünen Nüssen anzusetzen. Man sagt das in dieser Zeit angesetztes noch heilsamer wirkt, also ich mache es um diese Zeit - meist zu Vollmond im Juni.

 

 

Autorenprofil:

Elfi Spiegel von RäucherZeit, schreibt in ihrem Blog,

 

über die Magie des Räucherns, die Zusammenhänge mit den Jahreskreisläufen, den Mondständen, Pflanzenkräften

 

und ihre Wirkweise auf unseren Körper, Geist und Seele.