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Lughnasad - das Fest der Schnitterinnen

ein Fest des inneren und äußeren Goldes, eine Zeit der Fülle und Ernte

Kalendarisch wird dies Fest in der Nacht zum ersten August gefeiert. Möchtest Du Dich aber, so wie ich nach dem Mondzyklus richten, wird dies Fest in der 8. Vollmondnacht und zwar heuer vom 14. auf 15 August 2019, gefeiert. Dies würde ich Dir auch ans Herz legen, es fühlt sich stimmiger an.

In der Natur wird das Getreide geschnitten, das Gold des Bauern eingeholt.

 

Resümee wird gezogen, welche Saat aufgegangen und sich gut entwickelt hat und welche nicht und vor allem, auch warum nicht?

Heuer öffnet die Vollmondin das Tor zum Sternzeichen Wassermann und verstärkt die Schwingungen.

Dem Sternzeichen Wassermann wird der Planet Saturn und Uranus zugeordnet.

Uranus steht für den Freigeist in uns. Dieser Geist hat Visionen, Ideen und den damit einhergehenden Veränderungen.

Saturn prüft. Waren Deine Ideen, die der Wassermann auf die Erde brachte, ausgereift. Sind sie aufgegangen? Wenn nicht, woran hat es gefehlt?

 

Was braucht es, um den Boden besser zu bereiten?  Was braucht es, um die Kraft, die  wirkt, freizulegen,  vertrauensvoll auszugießen und dann abzuwarten.

Wie sieht die  Ernte, bis jetzt aus und vor allem welche Samen haben sich entwickelt oder nicht entwickelt?

 

Fragen, die nicht nur den Bauern beschäftigen, sondern auch uns, da wir für unseren inneren Garten, verantwortlich sind

und für Ihn, Sorge tragen. 

 

Das Symbol der Schnitterin, ist die Sense. Wir werden daran erinnert, nicht nur draußen in der Natur zu ernten und Vorräte für den Winter anzulegen, sondern auch in uns zu fühlen, uns bewusst mit unserer Wirkkraft zu verbinden, darüber liegende Schatten zu beleuchten und unsere vertiefte Essenz, zu verankern, auszugießen, zu erden.

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Was haben wir aus dem geistigen auf die Erde geholt, ist aufgegangen und was  hat uns abgehalten?

Was müssen wir von uns trennen, schneiden, wandeln um in unsere Kraft zu kommen.

Eine Zeit, die für mich persönlich nicht nur weibliche Energien trägt, sondern auch sehr männliche.

Um die Sense zu schwingen und die Ernte einzufahren, sei es eine gute oder eine schlechte, benötigt man einerseits Kraft und Handlung, andererseits ein Fühlen und Annehmen, ein Hingeben.

 Ernten ist auch eine Zeit des Sterbens, um darauf hin, wieder den Boden neu zu bereiten.

Die Kraft, die in uns und durch uns wirkt, aufs Neue zu nähren, sich mit ihr zu verbinden, um unsere Seelenessenz, unser Gold, aus ihr, mit ihr und durch sie, fließen zu lassen.

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Eine Zeit, in der wir uns auch fragen können, was wir der Natur zurückgeben?

Menschen nehmen oft gedankenlos aus der Natur, verletzten damit, begleitende Naturgeister, die mit ihrer Energie die Pflanzen schützen, nähren und Obacht auf sie geben.

Zusätzlich kommt, unsere industrialisierte Landwirtschaft , die einen toten Boden, zurück lässt, und dies kann man wieder, auf uns persönlich übertragen - eine Metapher sozusagen. :-) 

Wir tragen alle  Verantwortung und sind über alles verbunden. 

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Die Natur ist ein lebendiges Wesen, in all seinen Formen und Facetten, sie ist genauso belebt wie auch wir, sichtbar und unsichtbar...ein Stein hat einen Pulsschlag pro Tag!  Hast Du das gewusst?  

( Zu den Naturwesen kommt noch ein eigener Blogbeitrag.)

 

Die Natur schenkt uns das ganze Jahr, sie nährt nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Seele. 

So bitte ich, für unsere beseelte Natur,  sich auch die Zeit zu nehmen, um sich bewusst zu werden, was sie alles schenkt und was, wir ihr zurück, geben können? 

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Vielleicht auch einmal ein Danke Geschenk zu geben ? Vielleicht einmal eine Räucherung zur Ehrung der Naturwesen? 

Vielleicht wäre es eine Idee, etwas im Herbst zu pflanzen...oder nicht alles im Garten abzuernten?

 

Ich lasse immer einen Teil am Baum, Strauch oder schneide nie alle Blüten von den Kräutern, ab.

Es soll für alle genug da sein und für mich ist es eine Ehre und Selbstverständlichkeit mit den Vögeln, Insekten, Igeln, aber auch den feinstofflichen Begleitern der Pflanzen, zu teilen.

Sie fühlen sich dadurch gesehen, gefühlt, geehrt, wertgeschätzt und sind mit Freuden eine große Hilfe, um  im Garten, Balance zu halten, wenn man biologisch, wie ich gartelt.

Für mich ist dies selbstverständlich geworden, ich lebe dies das ganze Jahr über. Ich bin im Garten und der Natur, nie alleine, und unterhalte mich mit Ihnen. Mein Mann erschreckt mich manchmal, wenn er fragt, mit wem ich schon wieder rede.

Ein bisschen wunderlich bin ich schon, oder vielleicht auch nicht?

 

Gib Deinem Fühlen nach, singe ein Lied, mit all Deiner Herzenswärme für Deinen Garten, sprich Worte der Dankbarkeit, lege Deine Hände auf die Erde, umarme die Bäume...es braucht so wenig um sein Herz sprechen zu lassen, und Verbindung zu spüren....

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Ich plädiere, an die Menschen da draußen, ihre Designergärten, Designerrasen, sein zu lassen und sich wieder auf die Natur einzulassen, wilde Gärten entstehen zu lassen, Kräuter anzupflanzen, Wildkräuter, die im Garten aufgehen, willkommen zu heißen. Damit gibst Du der Natur und ihren Wesenheiten Raum, und diese kann sich zu unser aller Wohle entfalten und wird auch Generationen nach uns, heilsam auf uns wirken.

Viele naturnahe Gärten, ergeben ein großes Feld, das so manches, in Ungleichgewicht geratene, in Balance halten kann.

Diese Zeit erinnert uns daran, zu ernten, aber auch, abzuschneiden, was uns von unserem Mitgefühl und unserer Herzensweisheit, unserer Essenz, unserem inneren Gold wegführt.

Die jetzige Zeit braucht mutige, goldene Herzen!

Eine gesegnete Ernte Zeit !

Herzlichst Elfi Spiegel

 

 

Autorenprofil:

Elfi Spiegel von RäucherZeit, schreibt in ihrem Blog,

 

über die Magie des Räucherns, die Zusammenhänge mit den Jahreskreisläufen, den Mondständen, Pflanzenkräften

 

und ihre Wirkweise auf unseren Körper, Geist und Seele.